Theaterprojekt «La Müdada»

Am 26. Juli würde Cla Biert (1920 in Scuol - 1981), einer der bedeutendsten rätoromanischen Erzähler, seinen 100. Geburtstag feiern.
Aus seinem Roman «La Müdada» entstand nun ein Theaterprojekt mit Menschen aus Chur und Graubünden. Sie erzählen Geschichten vom Wegziehen, Kommen und Bleiben und schaffen damit eine Brücke zwischen dem Roman und der aktuellen Lebenssituation im Kanton Graubünden. Premiere wird am 1. Oktober 2020 im Theater Chur gefeiert.
Diese Bücher von Cla Biert sind im Limmat Verlag lieferbar.
Christoph Keller erhält den Alemannischen Literaturpreis 2020
Christoph Keller erhält den Alemannischen Literaturpreis für sein Buch «Der Boden unter den Füßen». Wir freuen uns sehr und gratulieren herzlich! Im August erschien sein neues Buch «Jeder Krüppel ein Superheld».
Anna Ospelt im Radio
Anna Ospelt sprach mit Franziska Hirsbrunner im SRF 2 Kultur Literaturfenster Schweiz über ihre «Wurzelstudien». Den Beitrag gibt es hier zum nachhören.
Usama Al Shahmani im Gespräch mit dem St. Galler Tagblatt
«Schreiben ist meine Waffe, mit der ich meine Liebe zum Leben und zur Hoffnung verteidige. Schreiben ist für mich ein Impfstoff gegen Verzweiflung und Angst.» Dieter Langhart vom St. Galler Tagblatt sprach mit Usama Al Shahmani über abgesagte Lesungen, geschlossene Bibliotheken und darüber, warum schreiben so wichtig ist. «Die Angst ist die wahre Krankheit»: Wie der Frauenfelder Schriftsteller Usama Al Shahmani mit Corona umgeht
3 Fragen an Anna Ospelt
Im Februar sind die Wurzelstudien im Limmat Verlag erschienen. Anna Ospelt erforscht darin spielerisch ihre Umgebung und berichtet mit überzeugendem Entdeckungsdrang von ihren Natur- und Selbstbetrachtungen.
Liebe Anna, Dein Buch ist, das hast Du selbst schon gesagt, eigentlich nicht als finale Form gedacht. Und doch steckt es jetzt zwischen zwei Buchdeckeln. Wie fühlst Du Dich damit?
Wunderbar! Ich bin so froh, dass ich den Mut hatte, ein Buch aus dem so beweglichen Material zu machen! Und dass der Verlag sich so gut in meine Ideen eingefühlt hat, sodass das Buch wirklich «meins» ist, kein fader Kompromiss wurde.
Gehen die Recherchen in irgendeiner Form für Dich weiter?
Ja. Zwar sind meine «Wurzelstudien in der vorliegenden Form abgeschlossen, aber die Frage, wie man den Blick auf die Natur kitschlos zum Gegenstand des Schreibens machen kann, beschäftigt mich weiterhin stark und ich suche derzeit nach neuen Formen.
Wo überall hast Du an diesem Buch geschrieben?
Ich hatte in der Entstehungszeit des Buches ein Aufenthaltsstipendium in Berlin, dann war ich zurück in Basel und bin schliesslich nach Vaduz gezogen, wo ich nun seit über einem Jahr wohne.
Vielen Dank für das Interview, Anna!



