Die grossartige Auswanderung des Andreas Dietsch und seiner Gesellschaft nach Amerika
Andreas Dietsch

Die grossartige Auswanderung des Andreas Dietsch und seiner Gesellschaft nach Amerika

176 Seiten, zahlr. Ill.
Januar 1978
vergriffen
978-3-85791-017-3
     

Im Juni 1844 verliessen vierzig Männer, Frauen und Kinder Aarau Richtung Le Havre. Sie wanderten nach Amerika aus, um dort Neu Helvetia zu gründen, eine Kommune auf der Basis des Gemeineigentums. Bereits 1842 hatte der aus Mühlhausen stammende Andreas Dietsch seine Vision einer gerechten Gesellschaft mit dem Titel «Das tausenjährige Reich» veröffentlicht. Dietschs Utopie, mit der er sich in die Tradition des Handwerkerkommunismus der vierziger Jahre einreiht, ist zwar von weit geringerer Bedeutung als die Schriften seines Zeitgenossen Wilhelm Weitling. Der Aarauer Bürstenmacher blieb dafür nicht bei seiner Theorie stehen.

In seinem Tagebuch, das nebst Auszügen aus der Utopie und weiteren Schriften vollständig in diesem Buch abgedruckt ist, schildert Dietsch die spannende Geschichte der Reise, des Aufbaus der Kolonie in Missouri und deren Scheitern. Dieses Buch erschliesst ein interessantes Kapitel der Geschichte des schweizerischen Frühsozialismus und der Auswanderung.

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