Julia Webers dritter Roman «Weil ich Ruth bin» (Limmat 2026) ist eine Art modernes, feministisches Märchen: Die Protagonistin Ruth besitzt magische Kräfte, mit denen sie auch denen hilft, die Gewalt erleben, insbesondere Frauen. In ihren Sachbüchern «Niemals aus Liebe» (Limmat 2024) und «Hast du Nein gesagt?» (Limmat 2023) setzten sich Miriam Suter und Natalia Widla mit Männergewalt an Frauen auseinander, sie recherchieren Fälle und interviewen Fachpersonen. Ihr Umgang mit den Thema Männergewalt ist ein anderer als der von Julia Weber, die aussagt, dass ihre literarische Arbeit nur möglich sei, weil Bücher, wie die von Miriam Suter und Natalia Widla existieren. Am 02. Dezember unterhalten sich die Autorinnen genau über diese Aussage und über ihre unterschiedlichen Herangehensweisen an das Thema, und warum beide Arten, über dieses Thema zu schreiben, notwendig sind. Der Abend wird moderiert von Jana Sonderegger (Limmat Verlag).
Eintritt Fr. 10.- (fr. 5.- ermässigt)