Fabrikbesichtigungen

Fabrikbesichtigungen

Mit Texten von Al Imfeld, Monique Laederach, Niklaus Meienberg, Laure Wyss, Alberto Nessi, Gaston Cherpillod, Isolde Schaad, Mario Macias, Res Strehle, Alexander J. Seiler, Beat Sterchi, Willi Händler / Mit Fotografien von Katri Burri, Uri Urech, Pia Zanetti, Simone Oppliger, Klaus Rozsa, Gertrud Vogler, Rob Gnant, Lisa Schäublin / Mit einem Vorwort von Niklaus Meienberg

208 Seiten, 16 x 24 cm, Paperback, Fotos
Januar 1986
SFr. 29.–, 29.– €
vergriffen
978-3-85791-109-5

Schlagworte

1980er-Jahre Sachbuch
     

«Aber die wirkliche Produktion? Arbeitsbedingungen? Machtverhältnisse? Das Oben und Unten in den realen Fabriken? Es gibt nämlich noch ein paar davon, wir haben sichere Kunde erhalten. Nicht alles ist Industrie-Archäologie, Kultur-Fabrik, umfunktionierte Spinnerei. Es gibt nicht nur New-Age-Probleme (Umweltbelastung), sondern auch Arbeiterbelastung, Arbeiterzerstörung. Die erste Umwelt der Fabrik ist immer noch der Arbeiter. Es wird noch produziert zwischen Rorschach und Genf, das heisst malocht, gebüetzt, geschwitzt und gelitten, die Handarbiet ist noch nicht ganz ausgelagert nach Afrika oder Asien, man organisiert, profitiert und schurigelt wie früher. Und es gibt noch Arbeiter: eine marginale, verachtete, unbekannte Gruppe.

Darüber ist in diesem Buch zu lesen, im Rahmen eines Fabrik-Inspektorats, das Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Fotografen und Fotografinnen übernommen haben.»

Niklaus Meineberg

 

Lisa Schäublin
© Limmat Verlag

Lisa Schäublin

Lisa Schäublin, geboren 1952. Seit 1986 freischaffende Fotografin. Lebt in Bern.

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Niklaus Meienberg
© Roland Gretler

Niklaus Meienberg

Niklaus Meienberg (1940–1993), Historiker, Schriftsteller und Journalist. Er erfand die Reportage neu und dichtete ungeniert mit dem überlieferten Material europäischer Lyrik. Mit seinen Texten zur Zeitgeschichte war er ein grosser Streiter, dessen «Sprachgewalt» auch seine Feinde bewunderten. Wie kein zweiter hat sich Niklaus Meienberg der Öffentlichkeit ausgesetzt, seine ganze Person hat er in seine Texte eingebracht, und mit seiner ganzen Person ist er für sie eingestanden.

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