Blätter und Blässhühner / Foglie e folaghe
Alberto Nessi

Blätter und Blässhühner / Foglie e folaghe

Gedichte italienisch und deutsch

Übersetzt von Christoph Ferber / Mit einem Nachwort von Pietro De Marchi

170 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag,

Schweizer Grand Prix Literatur

September 2018
SFr. 38.–, 38.– €
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978-3-85791-860-5

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«Ein Magier der Sprache und ein Klangkünstler» NZZ

Mehr als zwanzig Jahre nach der von Maja Pflug betreuten Anthologie «Mit zärtlichem Wahnsinn / Con tenera follia» stellt uns Christoph Ferber eine neue, wertvolle Auswahl aus Alberto Nessis lyrischem Schaffen vor. Einige der rund siebzig Gedichte stammen noch aus «Il colore della malva» (1992), die anderen aus den neuen und neuesten Bänden: «Blu cobalto con cenere» (2000), «Ladro di minuzie» (2010), «Un sabato senza dolore» (2016), «Ogni oltraggio» (2017). Einige bisher unveröffentlichte Gedichte ergänzen den Band.

In «Blätter und Blässhühner / Foglie e folaghe» findet der Leser die vertrauten Themen des Dichters: die brüderliche Hinga-be an die Letzten, die Verlierer, die Randständigen, die familiären Bande, die Natur (vor allem die Blumen), die Kunst. Aber er entdeckt auch einen Dichter, der sich, obschon er seinen Formen wie dem Erzählgedicht oder dem Epigramm treu bleibt, neu erfindet, indem er die Kenntnis seiner selbst und der ihn umgebenden Welt vertieft. Unverhoffte Begegnungen, Einsichten und Erfahrungen bereichern sein lyrisches Universum. Denn die Poesie, so sagt uns Alberto Nessi, «kann jedem Terrain entspriessen».

Alberto Nessi

Alberto Nessi, geboren 1940 in Mendrisio, studierte an der Universität Freiburg Literaturwissenschaft und Philosophie. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter. Er unterrichtete italienische Literatur in Mendrisio, schrieb für Zeitungen und verfasste Hörspiele. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Schweizer Grand Prix Literatur für sein Lebenswerk. Alberto Nessi lebt in Bruzella.

Wie wird man Schriftsteller?
Ein biografischer Bericht von Alberto Nessi
Neue Zürcher Zeitung

 

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Christoph Ferber
© Yvonne Böhler

Christoph Ferber

Geboren 1954. Aufgewachsen in Sachseln, Obwalden. Studium der Slawistik, Romanistik und Kunstgeschichte in Lausanne, Zürich und Venedig. Dort Promotion mit einer Arbeit zum russischen Symbolismus. Tätigkeit als freier Übersetzer. Wohnt auf Sizilien. 2014 Auszeichnung mit dem Spezialpreis Übersetzung des Schweizerischen Bundesamts für Kultur, 2016 den Paul Scheerbart-Preis.

Übersetzungen, fast ausschliesslich lyrischer Texte, aus dem Italienischen (Gaspara Stampa, Vincenzo Cardarelli, Eugenio Montale, Salvatore Quasimodo, Attilio Lolini, Giorgio Orelli, Giovanni Orelli, Pietro de Marchi, Remo Fasani, Aurelio Buletti, Francesco Chiesa, aus dem Russischen (Michail Lermontow, Fjodor Tjutschew, Sinaida Hippius, Fjodor Sologub, Wjatscheslaw Iwanow, David Samojlow), dem Französischen (Stéphane Mallarmé, Werner Renfer), dem Polnischen (Juliusz Slowacki) und Bulgarischen (Dimtscho Debeljanow).

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Pietro De Marchi

Pietro De Marchi, geboren 1958 in Seregno (Mailand), lebt seit 1984 in Zürich und lehrt dort italienische Literatur an der Universität. Er schreibt Gedichte und Kurzprosa. 1999  erschien der Gedichtband «Parabole smorzate e altri versi» mit einem Vorwort von Giorgio Orelli. Für seinen Band mit Gedichten und Prosastücken «Replica» erhielt er den Schillerpreis und eine kulturelle Auszeichnung des Kantons Zürich. «Das Orangenpapier / La carta delle arance» wurde mit dem Gottfried-Keller-Preis 2016 ausgezeichnet.

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Tessiner Zeitung, 12. Oktober 2018
Neue Zürcher Zeitung, 19. Oktober 2018


«Alberto Nessi ist ein Magier der Sprache und ein Klangkünstler, und er versteht sich auf den grossen Bogen erzählerischer Gedichte, wie er zugleich musikalische Kleinode von emblematischer Schönheit hintupft.»  Neue Zürcher Zeitung

«So wie die dezidierte Hinwendung zum Alltäglichen in Flora und Fauna eine Aufmerksamkeit für das Unscheinbare bezeugt, so geht es Alberto Nessi auch mit den Leiden und Freuden des Daseins. Die Sensationen findet er immer in den verborgenen Winkeln des Lebens. Seine Sprache entflammt an der Sinnlichkeit der Erscheinungen.»  Neue Zürcher Zeitung

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